Steigende Nebenkosten treiben Mieten in die Höhe- BÜNDNISGRÜNE fordern wirksame Entlastung für Thüringer Mieterinnen und Mieter

Zu den aktuellen Meldungen über stark steigende Nebenkosten in Thüringen erklärt Ann-Sophie Bohm, Landessprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen:

„Die sogenannte zweite Miete wird für viele Menschen in Thüringen zur echten Belastungsprobe. Während die Kaltmieten vergleichsweise moderat steigen, explodieren die Nebenkosten – vor allem für Heizung und Warmwasser. Das trifft besonders Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen hart. Denn wer Angst vor der nächsten Nebenkostenabrechnung haben muss, kann sein Leben kaum planen. Dabei ist Wohnen ein Grundbedürfnis und darf kein Luxus werden. 

Viele Menschen fragen sich berechtigt: Warum zahle ich immer mehr, obwohl ich schon spare? Die Antwort ist klar: Das System ist noch zu abhängig von teuren fossilen Energien. Das müssen wir ändern – und zwar jetzt.“

Die Thüringer BÜNDNISGRÜNEN fordern daher ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Entlastung – hierzu führt Bohm aus:

„Der beste Schutz vor hohen Nebenkosten ist eine schnelle und konsequente Energiewende. Thüringen muss raus aus der Abhängigkeit von fossilen Energien. Erneuerbare Wärme, bessere Gebäudesanierung und mehr Energieeffizienz senken dauerhaft die Kosten.

Bis dahin brauchen wir einen wirksamen Schutz vor explodierenden Wärmepreisen. Darum fordern wir einen Nebenkostendeckel für Wärme, der verhindert, dass Mieterinnen und Mieter die volle Wucht der Energiepreisschwankungen tragen müssen.“


Ein weiterer zentraler Baustein ist die Stärkung dezentraler Energieversorgung, so Bohm weiter:


„Wir wollen, dass jede und jeder die Möglichkeit bekommt, selbst Strom zu erzeugen – etwa durch die Förderung der Anschaffung von Balkonkraftwerken. Das entlastet direkt die Haushaltskasse und macht unabhängiger von steigenden Preisen.“

Abschließend betont Bohm:


„Entlastung darf kein kurzfristiges Versprechen bleiben. Wir brauchen klare Regeln, mehr Transparenz bei Energiepreisen – und konkrete Unterstützung für Mieterinnen und Mieter. Nur so bleibt Wohnen in Thüringen bezahlbar.“

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