GRÜNE: Thüringen verliert Anschluss für Wirtschaft und Klimaschutz – Finanzielle Beteiligung der Bürger*innen an Windkraft Gebot der Stunde!
In Thüringen gingen im Jahr 2025 nur 13 neue Windkraftanlagen ans Netz, während bundesweit der Windkraftausbau boomte. Dazu Luis Schäfer, Landessprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen:
„Thüringen hinkt beim Windkraftausbau deutlich hinterher. Das ist angesichts der sich verschärfenden Hetze gegen Windenergie wenig verwunderlich. Rechtskonservative Kreise schüren eine gefährliche Abneigung gegen Windenergie, die zu großen Teilen auf inhaltlichen falschen Verschwörungserzählungen und ideologischer Ablehnung besteht. Das ist fatal für unser Bundesland. Windenergie ist eine wichtige Stütze der Energiewende, da sie günstige Energie in deutlich größerem Rahmen bereitstellt. Auch die Landesregierung muss sich klar zum Windkraftausbau bekennen, statt die Flächenausbauziele in Frage zu stellen. Nur dann können wir der Klimakrise etwas entgegensetzen, günstigen Strom produzieren und autark gegen autoritäre Großmächte werden.
Mit dem Windenergiebeteiligungsgesetz haben wir dafür gesorgt, dass auch die Kommunen durch finanzielle Beteiligung von mehr Windkraft profitieren. Mit der CDU war damals nicht mehr möglich, aber für uns ist klar: Die Bürger*innen vor Ort müssen endlich selber von der Energiewende profitieren, weswegen die Voigt-Regierung den Anwohner*innen finanzielle Beteiligung ermöglichen muss! Es braucht ein deutliches Signal an Windkraftinvestoren, dass Windkraft in Thüringen gewollt ist. Die Landesregierung muss Planungs- und Umsetzungshürden weiter abbauen, damit Thüringer Unternehmen, Kommunen und Bürger*innen von günstiger Windenergie profitieren können.“