Thüringer Wirtschaftsministerin total verstrahlt

Die jüngste Forderung der Thüringer Wirtschaftsministerin nach einer Rückkehr zur Atomkraft kommentiert Luis Schäfer, Landessprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen:

„Wer im Jahr 2026 ernsthaft den Wiedereinstieg in eine Technologie fordert, die teuer, riskant und gesellschaftlich längst überwunden ist, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Diese Debatte ist nicht nur überflüssig – sie ist gefährlich, weil sie dringend notwendige Investitionen in erneuerbare Energien und moderne Infrastruktur ausbremst. 

Wer heute auf Atomkraft setzt, verzögert aktiv die Transformation hin zu einer sicheren, bezahlbaren und klimafreundlichen Energieversorgung. Thüringen braucht keine ideologischen Rückzugsgefechte, sondern einen klaren Fokus auf Innovation, Effizienz und erneuerbare Energien.

Während Deutschland beim Ausbau von Wind- und Solarenergie sowie bei Speichertechnologien deutliche Fortschritte machen muss, versucht die Wirtschaftsministerin offenbar, ein energiepolitisches überwundene Hochrisikotechnologie wiederzubeleben. Dabei ignoriert sie nicht nur die ungelöste Endlagerfrage, sondern auch die enormen Kosten und langen Bauzeiten neuer Atomkraftwerke.“

Luis Schäfer abschließend: „BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen fordern die Landesregierung auf, sich konstruktiv an der Energiewende zu beteiligen, statt mit realitätsfernen Forderungen für Verunsicherung zu sorgen. Alles andere ist total verstrahlt.“

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