Seit unserem letzten „Zur Sache mit Reinhard Bütikofer: Die russische Krise“ vor drei Wochen hat sich die Lage an der russisch-ukrainischen Grenze weiter zugespitzt. Aus der russischen Krise ist ein Krieg geworden.
Am Montag dieser Woche erkennt Putin die zur Ukraine gehörenden selbsternannten „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk als unabhängig an. Am frühen Donnerstagmorgen erreicht uns die Nachricht, dass Russland begonnen hat die gesamte Ukraine anzugreifen. Er setzt sich damit über das Selbstbestimmungsrecht und die territoriale Souveränität der Ukraine hinweg und verstößt gegen das Völkerrecht. Er pulverisiert das Minsker Abkommen und setzt allen diplomatischen Bemühungen der letzten Wochen ein brutales Ende. Europa und die USA verhängen eine Reihe von Sanktionen, die Bundesregierung setzt das Genehmigungsverfahren von Nordstream 2 aus.
Derweil leben die Menschen in der Ukraine in Angst und Unsicherheit vor kriegerischen Auseinandersetzung. Die Regierung in Kiew fordert Beistand und mehr Waffen aus der EU und den USA. Die Informationen werden zunehmend widersprüchlicher, die Rhetorik martialischer.
Am Freitag, den 25. Januar 2022, um 17.30 Uhr sprechen wir mit Viola von Cramon über die Lage in der Ukraine. Führt der russische Völkerrechtsbruch zum heißen Krieg in der Ukraine? Wie kann eine Ausweitung des Krieges in Osteuropa verhindert werden? Wie kann die zwangsläufige Eskalation angehalten werden? Und welche Verantwortung hat der Westen?
Viola von Cramon ist als Abgeordnete der Grünen/EFA Mitglied des Europäischen Parlaments und ist Mitglied im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten. Seit Jahren begleitet sie die demokratischen Aufbrüche in den ehemaligen Sowjetrepubliken.
Unser Landessprecher Bernhard Stengele wird die Veranstaltung moderieren. Sei dabei, stell deine Fragen und diskutier mit! Über die Zugangsdaten unten kannst du direkt an der Veranstaltung teilnehmen.
Zugangsdaten für die Veranstaltung:
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Durch geschlechtergerechte Sprache werden Frauen, Männer und weitere Geschlechts- und Genderidentitäten repräsentiert. Damit sich niemand missverstanden fühlt und alle angemessen angesprochen werden, benennt euch bitte so, wie ihr angesprochen werden wollt.
Zum Beispiel: Vorname/Name (sie/ihr) (er/ihm) (sier/sieh)
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